Werkstatt Farbe I

Veröffentlicht: 8. August 2012 von Anke in Sommerakademie 2012, Werkstätten

 

Gedanken und Sprache der Antike einfangen, dann auflösen in Striche und Kreise und erneut als Bilder der Moderne vorstellen.

Farbschichten aus Braun und Schwarz haften spiralförmig auf der Leinwand.

Ein getrocknetes und bronziertes Blatt muss der auf eine Echofunktion reduzierte Mund sein.

Die Strafe für Liebesbeteuerungen, die dem galten, der nur sich selbst lieben konnte.

Und wer in jeder vergangenen Welt zu viel wollte, der wurde zum Tier und quält sich nun als Abstraktion in Acryl und Ölkreide über gelblich grundierter Pappe.

In einer Ecke des Raumes fließt Wasser, weil Pinsel, Schwämme und Spachtel gespült werden müssen, bevor sie wieder teilnehmen dürfen am Verwandlungsprozess, angeregt durch Ovid und Svenja Wetzenstein.

Und jeden Tag eine neue Technik.

H.S.

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