Zeichnen

Veröffentlicht: 8. August 2012 von Anke in Sommerakademie 2012, Werkstätten

Wer zeichnet?
Das Ich? Die Hand? Die Sinne? Es selbst?
Der Perspektive den Raum geben,
den sie braucht.
Und dem Abdruck einen Odem einhauchen
mit Bleistift und Kohle,
in Hell und Dunkel.
Ein Leben erschaffen,
das nur dann stille steht,
wenn ein Auge darauf fällt.
Zwischen den Linien.
Und allem anderen.

Lisa Barth

 

der Kohlrabi welkt
seit Tagen
bräunen die Blätter
nisten Tiere im weißen Kopf
dem Tod geweiht
treibt er im Zeitenstrom
wie die Hand
die ihn auf Papier
der Ewigkeit noch
zuführte

Lisa Barth

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Kommentare
  1. Martina Wald sagt:

    Gedichte übers Zeichnen??? Wunderbar. Kann ich die Quelle erfahren? Darf ich diese zitieren?
    Viele Grüße,
    Martina

    • Anke sagt:

      Hallo Martina, welche Quelle meinst du? Meinst du diese beiden Gedichte über das Zeichnen? Die Gedichte stammen von Lisa Barth und können gerne zitiert werden. LG Anke

      • Martina Wald sagt:

        Hallo Anke, ich meinte, wo die Gedichte bisher veröffentlicht wurden. Danke, dass ich die Gedichte zitieren darf. Ich würde sie gerne bei meinen Zeichen-Workshops vorlesen. Dann nenne ich als Quelle diesen Blog, okay?
        Viele Grüße,
        Martina

      • Anke sagt:

        Hallo Martina, meine direkte Nachricht ist hoffentli angekommen? Alle Texte sind von „uns“ und könenn mit Autorennamen gerne zitiert und gepostet werden 🙂 LG Anke

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