„Das ist was?“ Keinesfalls leichte Rätsel zur Weihnachtszeit

Veröffentlicht: 16. Dezember 2013 von Anke Fischer in Rätsel
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1. Rätsel:

Sie sollten schnell sein, wenn mich in meiner „Totengestalt“ sehen wollen.
In meinem längeren Lebensabschnitt bin ich Verlockung und Werben, werden bewundert und befingert und gedrückt.
Aber, und das ist das gemeine: es geht dabei überhaupt nicht um mich. Ich werbe nicht für mich, und meine Werbung ist für meinen Tod.
In meinem kürzeren Lebensabschnitt ändert sich meine sichtbare Form deutlich, und eine ganz andere Seite kommt zum Vorschein. Und ab jetzt sterbe ich schnell, manchmal dauert es nur Stunden, bis nichts an mir mehr verlockend, glatt und weich ist.
Und während ich sterbe, stirbt auch das, was ich geschützt und verborgen habe.

(von Wolfgang)

2. Rätsel:

Wenn die Tür aufgeht, kommt sie herein. Egal wann. Sie wird sehr freudig in Empfang genommen, aber nach kurzer Zeit haben die meisten genug von ihr und sie wird wieder ausgesperrt. Besonders an Weihnachten, wenn alle gemütlich zusammen sitzen, essen, trinken, reden und atmen, atmen, atmen.
Im Sommer ist es was anderes, da gehört sie zum sich Wohlfühlen dazu.

(von Gaby)

3. Rätsel:

Gestern spielten sechs Kinder auf einer Geburtstagsfeier ein uraltes Ratespiel: Teekesselchen. Zwei standen im Mittelpunkt, die anderen saßen drum herum und mussten einen Begriff mit zwei Bedeutungen erraten.
„Mein Teekesselchen kann weiß sein oder rosa, selten hat es auch eine andere Farbe.“
„So schön wie dein Teekesselchen ist meins nicht, es ist schwarz, man kann es leicht verlieren, wenn man es in die Hand nimmt.“
Als Beobachter interessierte mich nicht das schöne Teekesselchen, nein, ich hoffte für das kleine, hässliche, es möge den Kindern den richtigen Weg zeigen. So horchte ich besonders auf, wenn es um das kümmerliche Ding ging.
„Glaubt nicht, dass mein Teekesselchen unwichtig ist. Es duftet, es schmeckt gut, es erfreut uns zur Weihnachtszeit, aber auch zu anderen Jahreszeiten brauchen wir es. Wenn Papa Zahnschmerzen hat, nimmt er es in den Mund, beißt darauf und schon ist er wieder gut drauf. Aber zum Zahnarzt muss er später doch.“
„Ich glaube, ich weiß es“, rief ein Kind. „Es ist…“

(von Hannelore)

4. Rätsel: 

Viermal vor Weihnachten kommen sie in die Städte und zeigen sich in ihrer ganzen  Pracht und Fülle. Lieben die Kinder sie? Die Mütter und Väter? Die Großeltern? Ich bezweifle es. Höre ich zu, dann höre ich Stöhnen, Rufen, Seufzen und kaum einen Moment des Innehaltens oder der Stille. Die Lichter im Kranze, die von Woche zu Woche angezündet werden, leuchten an diesem Tag einsam. Zwar sehe ich sie allerorten, an Fenstern, Türen, auf Tischen und in Regalen – aber ob sie auch wahrgenommen werden? Einst gehörten die vier Wochen vor Weihnachten zu einer Fastenzeit, die der erste Weihnachtstag mit Naschwerk und Geschenken beendete. Doch mit dieser Tradition haben die vier apokalyptischen Tage nichts gemein.

(von Lisa)

5. Rätsel:
Die Klage des …

Schaust du auf meinen Anfang und mein Ende, so bin ich nur eine verkürzte  Nummer. Meine Aufgabe erfülle ich selten, denn ich bin ein Relikt vergangener Zeiten und könnte mir leicht bei der Arbeit die Zähne ausbeißen. So ist mir jede alberne Krähe überlegen. Niemand nimmt mich ernst, auch wenn ich noch so grimmig dreinblicke.

(von Hannelore)

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Lösungen:
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